ERP Migration im laufenden Betrieb

ERP-Wechsel ohne Big-Bang-Risiko.

Wir erfassen bestehende Systeme, planen die Umstellung und wechseln Prozesse schrittweise in Adaptive-ERP - mit minimaler Unterbrechung des laufenden Betriebs. Diese Seite führt durch Ansatz, Pipeline und Stage-Gates des gesamten Wechsels.

Sicherheitsnetz

D1
DatenlandkarteQuellen, Qualität und kritische Abhängigkeiten werden geprüft.
P2
ParallelbetriebAlt- und Neusystem können phasenweise stabil zusammenlaufen.
G3
Go-Live ohne BlindflugDie Ablösung passiert erst, wenn Daten und Prozesse tragen.

Migration Pipeline

Die Umstellung wird als kontrollierte Strecke geplant.

Die Pipeline zeigt nicht nur technische Datenübernahme, sondern den ganzen Wechsel: Quellen verstehen, risikoarm testen, im Betrieb validieren und erst dann sauber ablösen.

Quellen

AltdatenDatenbanken, Exporte, Dateien und gewachsene Bestände.
Excel-LogikBerechnungen, Sonderfälle und operative Hilfsprozesse.
SchnittstellenBuchhaltung, externe Dienste, Geräte und Fachsysteme.

Pipeline

01

Vorprüfung

Umfang, Datenqualität und kritische Prozesse werden bewertet.

02

Testmigration

Übernahmewege werden geprobt, verglichen und korrigiert.

03

Pilotbetrieb

Ausgewählte Prozesse laufen im Zielsystem unter Beobachtung.

04

Ablösung

Alte Systeme werden erst ersetzt, wenn der Übergang stabil ist.

Zielzustand

Adaptive-ERPDas neue System bildet Prozesse und Daten strukturiert ab.
Optimierte DatenRedundanzen, Dubletten und Übergangslogik werden bereinigt.
Betreuter SaaS-BetriebHosting, Support und Weiterentwicklung bleiben abgesichert.

Was wir vermeiden

  • Blinder Systemwechsel ohne Prozessverständnis.
  • Unklare Datenübernahme und verlorene Excel-Logik.
  • Manuelle Workarounds ohne Dokumentation.
  • Big-Bang-Umstellung ohne Sicherheitsnetz.

Was wir stattdessen tun

  • Prozessaufnahme und Datenlandkarte.
  • Migrationsstrategie und Testmigration.
  • Parallelbetrieb, wenn er nötig ist.
  • Kontrollierte Ablösung und Nachoptimierung.

Räder wechseln während der Fahrt

Der Betrieb läuft weiter, während das Zielsystem entsteht.

Analyse

Bestehende Systeme, Datenquellen, Schnittstellen und reale Abläufe werden sichtbar gemacht.

Synchronisierung

Wo nötig laufen alte und neue Systeme vorübergehend parallel, damit kritische Prozesse stabil bleiben.

Optimierung

Nach der Übernahme werden Datenstrukturen bereinigt und Sonderprozesse schrittweise standardisiert.

Der Schritt-für-Schritt-Prozess

Fünf Gates für eine kontrollierte ERP-Migration.

Die vielen Einzelaufgaben werden zu klaren Entscheidungsstufen verdichtet. Jede Stufe liefert ein prüfbares Ergebnis, bevor der nächste Teil der Migration beginnt.

01

Kritische Prozesse, Datenquellen, Schnittstellen, Excel-Logik und Risiken sind sichtbar.

Einordnung und Datenlandkarte

Projektvorprüfung, Prozessanalyse und Systemaufnahme werden zu einem belastbaren Lagebild gebündelt.

Was darin aufgeht

  • Die Vorprüfung klärt, ob Migration, Plattform oder eine Kombination aus beidem sinnvoll ist.
  • Die Prozessanalyse zeigt reale Rollen, Medienbrüche, Sonderfälle und betriebliche Abhängigkeiten.
  • Die Datenaufnahme inventarisiert Datenbanken, Exporte, Dateien, Skripte und Schnittstellen.
02

Adaptive-ERP-Zielstruktur, Sicherheitsnetz, Testumfang und Go-Live-Kriterien sind definiert.

Zielbild und Wechselstrategie

Aus der Analyse entsteht ein Zielsystem und ein Wechselweg, der zum laufenden Betrieb passt.

Was darin aufgeht

  • Das Zielbild legt fest, welche Prozesse in Adaptive-ERP abgebildet und welche Altlogiken ersetzt werden.
  • Die Migrationsstrategie entscheidet zwischen direkter Übernahme, Synchronisierung oder Parallelbetrieb.
  • Berechtigungen, Zielstrukturen und technische Imports werden so geplant, dass sie testbar bleiben.
03

Fehler, Dubletten und Mapping-Lücken werden sichtbar, bevor sie den Betrieb treffen.

Technische Vorbereitung und Testmigration

Importe, Schnittstellen und Datenregeln werden gebaut und mit echten Ausschnitten geprüft.

Was darin aufgeht

  • Importstrecken, Schnittstellen, Berechtigungen und Zielstrukturen werden technisch vorbereitet.
  • Testmigrationen übernehmen Daten probeweise und vergleichen sie gegen die bekannten Quellen.
  • Korrekturschleifen machen Datenqualität, Sonderfälle und verbleibenden Aufwand konkret messbar.
04

Akzeptanz, Datenqualität und Prozessstabilität sind unter realen Bedingungen validiert.

Pilot und Parallelbetrieb

Ausgewählte Teams oder Prozesse arbeiten kontrolliert im Zielsystem, während kritische Altprozesse geschützt bleiben.

Was darin aufgeht

  • Der Pilotbetrieb prüft reale Arbeit statt nur Testdaten und macht Schulungsbedarf früh sichtbar.
  • Wenn nötig halten Synchronisierung und Parallelbetrieb Alt- und Neusystem vorübergehend stabil zusammen.
  • Go-Live-Kriterien werden anhand beobachteter Abläufe, Datenqualität und Supportaufwand entschieden.
05

Altsysteme sind kontrolliert abgelöst und Adaptive-ERP läuft im betreuten SaaS-Betrieb.

Go-Live, Ablösung und Betrieb

Die finale Umstellung passiert erst, wenn Daten und Prozesse tragen; danach wird weiter vereinfacht.

Was darin aufgeht

  • Der Go-Live stellt Prozesse final um und löst Altsysteme, Schattenlisten und Übergangslogik kontrolliert ab.
  • Die Nachoptimierung bereinigt Redundanzen, UI-Reibung und Sonderfälle aus der Umstellungsphase.
  • Hosting, Updates, Backups, Monitoring und Support gehen in den langfristigen Regelbetrieb.